Zwischensparrendämmung
Die Zwischensparrendämmung ist eine gängige Methode der Dachdämmung, bei der die Dämmung von innen zwischen den Sparren im Dachraum eingebracht wird. Sie eignet sich besonders, wenn die Dachdeckung erhalten bleiben soll und ein Dachausbau oder eine energetische Modernisierung von innen geplant ist.
Anwendungsbereiche
Die Zwischensparrendämmung eignet sich insbesondere für:
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Dachausbauten im Innenbereich (z. B. Wohnräume, Schlafzimmer, Büro/Studio).
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Geneigte Dächer mit Sparrenkonstruktion (Holz oder Metall).
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Sanierung und Neubau, wenn die Dämmebene zwischen den Sparren von innen hergestellt werden soll – besonders vorteilhaft, wenn das Ziegeldach intakt ist und nicht geöffnet werden soll.
Folgende Dämm-Materialien können zur Zwischensparrendämmung verwendet werden:
- Mineralwolle: Glaswolle oder Steinwolle sind häufig verwendete Materialien für die Zwischensparrendämmung. Sie bieten gute Wärmedämmungseigenschaften und sind relativ kostengünstig.
- Holzfaser-Dämmplatten: Diese Dämmplatten bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten sowohl thermische als auch schalldämmende Eigenschaften.
- Polyurethan-Hartschaumplatten: Diese Dämmstoffe haben eine hohe Dämmleistung bei geringer Materialdicke. Sie sind ideal, wenn begrenzter Platz zwischen den Sparren vorhanden ist.
- Zellulose: Zellulosefasern, häufig aus recyceltem Zeitungspapier, können als Einblasdämmung in die Zwischensparrenhohlräume eingebracht werden.
Variante: Zwischensparrendämmung mit Mineralwolle
Diese Variante ist besonders verbreitet, weil sie Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz mit einer wohnfertigen Innenoberfläche kombiniert. Wichtig ist hierbei die konsequent luftdichte Ausführung der Dampfbremse sowie eine passgenaue Dämmstoffverlegung, um Wärmebrücken zu vermeiden.