Glasvliestapete

Vliestapeten sind moderne Wandbeläge aus einer Kombination von Zellulose- und Textilfasern, die mit einem Bindemittel verpresst werden. Sie sind formstabil, reißfest und besonders leicht zu verarbeiten, da sie ohne Einweichzeit direkt auf die Wand geklebt werden. Durch ihre glatte oder strukturierte Oberfläche bieten sie vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten für den Innenbereich.

Vliestapeten eignen sich für:

  • Alle tragfähigen Innenwandflächen: Putz, Beton, Gipskarton, Gipsfaserplatten.
  • Wohn- und Aufenthaltsräume, Büros, Flure, Treppenhäuser.
  • Renovierungen: Besonders praktisch, da alte Tapeten oft trocken abziehbar sind.

VORTEILE

  • Einfache Verarbeitung:
    Die Wand wird eingekleistert, nicht die Tapete. Das spart Zeit und verhindert Dehnungen oder Wellenbildung.

  • Maß- und formstabil:
    Vliestapeten verziehen sich nicht, schrumpfen nicht beim Trocknen und behalten ihre Passform.

  • Rissüberbrückend:
    Sie gleichen kleine Risse oder Unebenheiten im Untergrund aus und sorgen für eine homogene Oberfläche.

  • Atmungsaktiv und dimensionsstabil:
    Diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend und dadurch raumklimafreundlich.

  • Wieder abziehbar:
    Bei Renovierungen lassen sich Vliestapeten trocken und rückstandsfrei abziehen – besonders praktisch.

  • Vielfältige Oberflächen:
    Erhältlich in glatt, strukturiert, bedruckt oder überstreichbar (z. B. Malervlies).

NACHTEILE

  • Kosten:
    Vliestapeten sind etwas teurer als Papier- oder Raufasertapeten.

  • Empfindlich gegen Stoßbelastung:
    Je nach Struktur und Beschichtung nicht so robust wie Glasgewebe oder Vinyl.

  • Nicht für dauerfeuchte Räume:
    Normales Vlies ist nicht wasserbeständig.

  • Untergrundqualität entscheidend:
    Da Vlies dünn ist, zeichnen sich Untergrundfehler (z. B. Spachtelstellen) leicht ab – sorgfältige Vorbereitung ist wichtig.

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